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Kachelknut
steht in vier technischen Ausführungen zur Verfügung:

1) Ein Grundofen erzeugt in erster Linie Infrarotstrahlung (Verhältnis ca. 80% zu 20%). Das Holz verbrennt auf dem Grund in seiner Asche (kein Rost). Er erzeugt kaum Staubemission und die Raumluft bleibt kühler, d.h. die Luftfeuchte bleibt höher (ideal bei ca. 45% - 65%). Ein sehr großer Vorteil liegt in der fast rückstandsfreien Verbrennung (CO2). Alle möglichen Schadstoffe wie Schwefel, Chlor sowie Schwermetalle sind in sehr kleinen Mengen im Holz vorhanden. Schädliche Emissionen, die auf diese Elemente zurückzuführen sind, treten bei der Holzverbrennung nicht auf, da sie allesamt bei hohen Temperaturen (900 - 1000°C) rückstandslos verbrennen.

a. Kachelknut Grundofen mit manueller Ofensteuerung
b.
Kachelknut Grundofen mit elektronischer Ofensteuerung

2) Ein Warmluft- oder Konvektionsofen bringt schnelle Wärme, hält jedoch die Wärme nicht lange und erzeugt zudem trockene Raumluft, bzw. eine mehr oder minder starke Staubemission. Ein Warmluftofen lässt sich leichter aufbauen als ein Strahlungsofen und hat zudem wesentlich weniger Gewicht.

c. Kachelknut Warmluftofen mit manueller Ofensteuerung
d.
Kachelknut Warmluftofen mit elektronischer Ofensteuerung

manuelle Ofensteuerung)
elektronische Ofensteuerung)

Heizleistung. Die Kacheloberfläche des Kaminofens beträgt mehr als 3,5 m2, was einer Strahlungsleistung von ca. 3 KW/h entspricht. Genug, um damit 50 m2 allein zu beheizen.

Verbrauch. Pro Abbrand benötigt der Ofen etwa 8 Scheite oder ca. 7 - 8 kg Hartholz, bestenfalls Buche - andere Holzarten sind auch möglich, wie z.B. Esche, Eiche oder Nadelhölzer Technik) (»Brennholz). Ein Abbrand beheizt den Raum für ca. 8 Stunden, dann fällt die Wärmekurve ganz langsam und es sollte ein zweites Mal geheizt werden - das alles berechnet bei Frosttemperaturen. In den Übergangszeiten im Herbst oder Frühjahr reicht auch oft ein Anheizen alle zwei Tage. Keine Pumpe muss in Betrieb gesetzt werden und das Feuer flackert angenehm und wohltuend.

Manuelle Ofensteuerung. Um einen Kachelofen wirtschaftlich zu beheizen, muss man anwesend sein, bis das Feuer in die sogenannte Glutphase übergegangen ist. Spätestens dann, wenn das Holz nur noch glüht - jedoch auch nicht viel früher - sollte die Sauerstoffzufuhr bzw. die Zuluft für das Feuer geschlossen werden.
Auch während des Abbrandes ist nicht immer dieselbe Menge Luft erforderlich. Die richtet sich vielmehr nach dem Verhältnis der Holzsorte zur Feuchtigkeit, den Wetterbedingungen und der Phase des Abbrandes. Hier muss der Kachelofenbetreiber lernen. Nach der ersten Heizperiode hat jeder genügend Fingerspitzengefühl entwickelt, um den Ofen optimal zu befeuern.

Elektronische Ofensteuerung. Kann man nicht unbedingt bis zu einer Stunde pro Befeuerung anwesend sein, kann man sich auch moderner Elektronik bedienen. Die sog. EOS (Elektronische OfenSteuerung) regelt durch Messfühler den Abbrand optimal und verschließt den Ofen, so dass die gespeicherte Wärme nicht verschwenderisch in den Schornstein entweicht, sondern durch die Schamotte, den Lehm und die Kacheln hindurch langsam an den Wohnraum abgegeben wird. Somit ist eine gute Wärmestrahlung auch bei Abwesenheit gewährleistet. Die EOS arbeitet mit Temperatur- und Abgasfühlern und mit Hilfe eines kleinen Stellmotors, der die Regelung mechanisch übernimmt.

siehe auch (»Kachelöfen/Technik)

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